Nora Schafranek

Quality Management in Project
Erst verstehen, dann entscheiden.

Ort Berlin

Bereich Andere

Bei Continental seit 2012

In einer Führungsposition seit Keine Führungsverantwortung

Meet the Manager-Termin 06.09.2017

Programmablauf

  • Einführung in Technologie und Entwicklungsprozess
  • Vorstellung Produktportfolio
  • Vorstellung der Arbeitspakete eines Quality Managers in Project
  • Tagesgeschäft, u. a. Regelmeetings, Projektabsprachen (teilweise mit Kundenbeteiligung) und Analyse/Besichtigung Ausfallgeräte

Wie sind Sie zu uns gekommen und wie gefällt es Ihnen bei uns? Die Einstellung bei Conti erfolgte auf dem klassischen Weg via Bewerbung auf die Stelle des QMPs in Nürnberg bei der Business Unit „Hybrid and Electric Vehicles (HEV)". Nach drei Jahren in Nürneberg ergab sich die Möglichkeit, nach Berlin zu gehen. Die Arbeit bei Conti ist aufgrund des „jungen“ Produktportfolios und der damit einhergehenden Komplexität der Technologien, Entwicklungs- und Produktionsprozesse sehr herausfordernd.

Welche Aufgaben haben Sie? Was macht Ihnen am meisten Spaß? „Schaffen von Transparenz und Traceability", Interface function for HW/ME/SW/SYS/TEST/OE etc for quality related issues, Claim Management (Analysis of returns; Root cause analysis, problem solving) – Customer Communication, Acquisition support (OEMs in China, USA, Europe), Monitoring and reporting of project progress to Mgmt.

Was ist die wichtigste Eigenschaft für Ihren Job? Schnelle Auffassungsgabe und eine hohe Lernbereitschaft, Technologie- und Prozessaffinität, Teamfähigkeit, Durchsetzungsfähigkeit, Flexibilität (aufgrund immer neuer thematischer Herausforderungen), Stresstoleranz

Was ist das Coolste, was Sie bei Continental jemals erlebt haben? Das war das Launchen, also der Serienproduktionsstart, nach der vierjährigen Entwicklung des Produkts (Hochvolt-Leistungselektronik) durch ein sehr junges, aber auch sehr motiviertes Projektteam. Probleme wurden als Herausforderung gesehen. Die PRJ-Mitglieder hatten alle dasselbe Ziel und haben sich auch vor dem Kunden gegenseitig Rückendeckung gegeben. Es gab keinerlei Blaming. Das war mein erstes Projekt nach meiner Einstellung.

Wie managen Sie den Spagat zwischen Karriere und Freizeit? Das muss ich nicht managen. Ich entscheide, wann was wichtig ist und handle danach.

Was bedeutet Führung für Sie? Mitarbeiterförderung und Mitarbeitermotivation, Konsensbereitschaft, überlegtes (!) und bewusstes (!) Delegieren von Aufgaben

Auf welche Dinge können Sie am Arbeitsplatz nicht verzichten? Kaffee, Wasser und Notizzettel

Warum sollte man sich unbedingt bei Meet the Manager bewerben? Weil wir in den Entwicklungsabteilungen einfach mehr Frauen benötigen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Frauen sich viel kürzer fassen, dabei aber mindestens denselben, meist mehr technischen Inhalt rüberbringen. Sie sind fokussierter, überlegter und oft entscheidungsfreudiger.

Welche Aufgaben machen Ihnen am meisten Spaß und welche schieben Sie am längsten vor sich her? Gern übernehme ich Analyse-/Problemlösungsaufgaben und die Durchführung von verschiedenen Project Reviews, da hier ersichtlich wird, wie es im Projekt und wie es um den Produktreifegrad wirklich steht (Schaffen von Transparenz). Bestimmte Aufgaben, die mit der Nutzung eines Conti Tools (MKS) für Änderungsmanagement zu tun haben, ignoriere ich oft etwas länger.

Mit welcher berühmten Persönlichkeit würden Sie am liebsten einen Tag verbringen – und weshalb? Also ehrlich gesagt mit keiner. Ich hätte lieber einen Extratag Urlaub, um ans Meer zu fahren. Aber ohne berühmte Persönlichkeit.

Abschlussevent

Save the Date! Am 25. und 26. Oktober sind alle Teilnehmer eingeladen alle Manager kennezulernen. Das Event findet in Schwalbach statt und bietet ein buntes Programm. Die Teilnahme ist natürlich freiwillig.